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Aktuelle Meldungen

Hier finden Sie Informationen zu aktuellen Betrugsfällen

 

März 2025: Shimming-Angriffe

Was sind Shimming-Angriffe?

Shimming-Angriffe sind eine neuartige Form des Cyberangriffs, bei der Cyberkriminelle eine gefälschte Softwareebene über legitime Anwendungen z. B. Online-Banking-Anwendungen oder Zahlungsterminals (Geldautomaten, Kartenleser, etc.) zu  legen, um sensible Daten wie Anmeldedaten oder Kartendetails zu stehlen.

Wie funktionieren sie? 

Diese Angriffe werden oft durch Schadsoftware durchgeführt, die auf das Gerät des Opfers  gelangt. Die Schadsoftware kann durch Phishing-E-Mails, infizierte Websites oder USB-Sticks verbreitet werden. Einmal installiert, zeigt sie eine täuschend echte, aber gefälschte Oberfläche über legitime Software an.

Schutzmaßnahmen gegen Shimming-Angriffe

  • Software nur aus vertrauenswürdigen Quellen herunterladen: Vermeiden Sie den Download von unbekannten Websites.
  • Software und Betriebssystem aktualisieren: Halten Sie Ihre Systeme stets auf dem neuesten Stand.
  • Anti-Malware-Software verwenden: Installieren Sie eine zuverlässige Anti-Malware-Software und halten Sie diese aktuell.
  • Öffentliche WLAN-Netze meiden: Geben Sie keine sensiblen Daten in öffentlichen Netzwerken ein.
  • URL-Überprüfung: Überprüfen Sie die URLs von Websites auf ihre Echtheit.
  • Browser-Warnungen beachten: Ignorieren Sie keine Warnungen Ihres Browsers über unsichere Websites.
  • Vorsicht bei Links: Klicken Sie nicht auf verdächtige Links in E-Mails oder Nachrichten.
  • Am Geldautomaten: Wir empfehlen Ihnen, Geldautomaten vor der Benutzung auf Auffälligkeiten zu überprüfen und die Tastatur bei der Eingabe Ihrer PIN abzudecken

Shimming-Angriffe stellen eine ernstzunehmende Gefahr dar, doch mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen können Sie sich effektiv schützen. Bleiben Sie wachsam und informieren Sie sich regelmäßig über neue Sicherheitsbedrohungen.

 

März 2025: Warnung vor Anlagebetrug Betrug in Verbindung mit Festgeldanlagen

Aktuell möchten wir Sie über ein Betrugsszenario informieren, bei dem z.B. Sie, unsere Kunden oder jegliche sonstige Dritte geschädigt werden können.

In diesem Zusammenhang sind uns Betrugsfälle bekannt, bei der auch betrügerische Transaktionen von Bankkonten aus Deutschland auf Konten bei der ABN AMRO Bank in den Niederlanden getätigt wurden. Unseren KollegInnen in den Niederlande sind diese Fälle bekannt und es wurden bereits bestmögliche Maßnahmen eingeleitet, um entsprechende Sachverhalte schnellstmöglich erkennen und den Schaden der Anleger reduzieren zu können.

Sollte Ihnen ein Betrugsfall bekannt sein, bei denen die ABN AMRO Deutschland oder aber die Bethmann Bank involviert ist, informieren Sie bitte uns Bitte über die nachfolgenden Link. Wir setzen uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung.

 

Wie gehen die Betrüger vor?

Die Betrüger, die sich vor allem als Vermittler für Festgeld-Angebote ausgeben, gehen sehr professionell vor. So tarnen sie sich unter anderem durch seriös gestaltete Webseiten oder über Webportale, die nur aus Betrugsabsichten ausgelegt sind, auf denen offerieren die Gangster dann Konditionen, die deutlich über den aktuellen Angeboten liegen, dennoch nicht übermäßig utopisch wirken. Bei der Abwicklung tarnen sich die Betrüger mit seriös wirkenden, aber letztlich gefälschten Antragsformularen, auf denen sehr häufig ausländische IBAN vermerkt sind (z.B. auch von der ABN AMRO NL).

Ablauf eines Festgeldbetrugs

  • Sie erhalten täuschend echt wirkende Antragsformulare vermeintlicher Partnerbanken oder werden
  • Sie online zu einem (gefälschten) Eröffnungsantrag geleitet, der sich scheinbar auf der Webseite der Partnerbank befindet.
  • Im Anschluss sollen die Geldanleger den gewünschte Betrag auf Konten mit einer in der Regel ausländischen IBAN überweisen. Das Geld wird zwar auf das Konto bei einer realen Bank eingezahlt, aber das Konto läuft auf den Namen der Betrüger.
  • Die Partnerbanken wissen ihrerseits in aller Regel nichts von einer Kooperation mit den scheinbaren Festgeld-Vermittler.
  • Oft bekommen die geschädigten Geldanleger nach der Transaktion noch einen (gefälschten) Kontoauszug zugestellt. Normalerweise bricht aber alsbald nach Überweisung des Geldbetrages jeglicher Kontakt zu den Festgeldvermittlern ab:
    1. Anfragen bleiben unbeantwortet,
    2. Online-Zugangsdaten werden nie versendet,
    3. Online-Zugänge funktionieren nicht mehr oder technische Probleme werden vorgeschoben,
    4. Auszahlungen werden verschleppt.

Ich wurde geschädigt. Was ist zu tun?

Wenn Sie den Verdacht haben, von einem Festgeldbetrug betroffen zu sein, ist schnelles und überlegtes Handeln gefragt. Es geht nicht nur um Ihr Geld, sondern auch um Ihre persönlichen Daten.

  • Kommunikation sichern: Halten Sie jegliche Kommunikation mit dem vermeintlichen Anbieter fest – E-Mails, Nachrichten, Telefonate. Machen Sie Screenshots, Notizen und Kopien.
  • Keine weiteren Zahlungen: Lassen Sie sich nicht zu zusätzlichen Zahlungen überreden, auch wenn verlockende Angebote oder Drohungen auf Sie einwirken.
  • Ihre Hausbank informieren: Versuchen Sie bei Ihrer Bank die Transaktionen noch zu stoppen oder rückgängig zu machen.
  • Daten schützen: Ändern Sie Passwörter und Zugangsdaten, insbesondere, wenn diese auch bei anderen Diensten verwendet werden.
  • Ggf. Rechtliche Unterstützung suchen: Konsultieren Sie schnellstmöglich einen Anwalt, um Ihre rechtlichen Optionen zu prüfen und den bestmöglichen Weg zur Rückerstattung Ihres Geldes zu finden.
  • Strafanzeige bei den zuständigen Strafverfolgungsbehörden stellen.


Weitere Informationen z.B. unter:

https://www.verbraucherzentrale.de/aktuelle-meldungen/marktbeobachtung/betruegerische-vermittler-von-festgeldangeboten-83190

 

März 2025: Gefälschte Bußgeldbescheide vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA)

E-Mails, die angeblich vom KBA stammen, fordern Sie auf, eine Datei herunterzuladen. Tun Sie das nicht! Das KBA versendet keine E-Mails wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen. Verschieben Sie solche Nachrichten direkt in den Spam-Ordner. Wenn Sie es tun, könnten Sie sich schädliche Software auf Ihr Gerät laden.

Beispiele gefälschter Emails mit Androhung von Geldstrafen.
 

März 2025: Gefälschte Steuererstattungen vom Bundeszentralamt für Steuern

Klicken Sie nicht auf Links zur "Identifizierung". Diese führen zu gefälschten Webseiten, die Ihre Daten abfangen. Geben Sie keinerlei Informationen preis.

Beispiel einer gefälschten Mail vom Bundeszentralamt für Steuer mit einem Anspruch auf Steuererstattung
 

März 2025: Betrug über Verkaufplattformen

Achten Sie auf gefälschte Bezahlseiten-Links. Melden Sie sich direkt über die offiziellen Apps oder Portale an. Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung und prüfen Sie Transaktionen sorgfältig. Bei Missbrauch: Sperren Sie Ihre Karte sofort und kontaktieren Sie Ihre Bank.

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/digitale-welt/phishingradar/betrug-phishingmails-und-falsche-sms-von-ministerien-und-behoerden-76907

https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/AktuelleMeldungen/Warnhinweise/warnhinweise_node.html

https://www.polizei.hessen.de/schutz-sicherheit/internet/

 

Mai 2024: Deep Fakes

Weiterhin möchten wir Sie über ein Betrugsszenario informieren, bei dem z.B. Sie, unsere Kunden oder jegliche sonstige Dritte geschädigt werden können.

In Hongkong soll es zu einem Schaden (w/ Deep Fake) von ca. 24 Millionen Euro gekommen sein. Durch Mithilfe künstlicher Intelligenz sollen Stimmen imitiert und Gesichter in Videos ersetzt worden sein.

Sollte Ihnen ein Betrugsfall bekannt sein, bei denen die ABN AMRO Deutschland oder aber die Bethmann Bank involviert ist, informieren Sie bitte uns Bitte über die nachfolgenden Link. Wir setzen uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung.

Was ist Deep Fake?

Deep Fakes sind realistisch wirkende Medieninhalte (Foto, Audio, Video usw.), die durch Techniken der künstlichen Intelligenz abgeändert, erzeugt bzw. verfälscht worden sind.

Was sind Deepfakes?

  • Face-Swap: Der Klassiker – hier wird das Gesicht einer Person in einem Bild oder Video durch das Gesicht einer anderen Person ersetzt.
  • Audio-Deepfake: Die Stimme einer Person wird synthetisch nachgestellt.
  • Puppet-Master: In einem Video wird die Mimik und Kopfbewegung der gezeigten Person manipuliert.

Wie erkenne ich Deep Fake?

  • Ein mögliches Indiz für eine Fälschung ist eine schlechte Qualität. Fake Videos funktionieren am besten in geringer Auflösung, denn hinter der schlechten Qualität lässt sich viel verstecken, was bei besserer Auflösung sofort auffallen würde.
  • Achten sollte man außerdem auf die Mund- und Augenpartie, denn die beweglichen Gesichtsbereiche sind am schwierigsten zu verändern. Sieht der Mund beim Sprechen etwa seltsam oder das Blinzeln der Augen unnatürlich aus, könnte das ebenfalls ein Indiz sein.
  • Auch die Übergänge vom Gesicht zu den Haaren, zum Hals oder zur äußeren Umgebung beziehungsweise dem Hintergrund können Hinweise auf eine Fälschung liefern, etwa wenn die Ränder ausgefranst oder unpassend wirken.
  • Weitere Dinge, auf die man achten kann: Passt das Gesicht zum Körper? Und stimmen Gestik und Körperhaltung mit der Mimik überein?

Achten Sei bei Übermittlungen von Video-, Sprachinformationen durch Ihre Geschäftspartner darauf, ob es Hinweise auf vorgenannte Sachverhalte geben könnte. Überprüfen Sie die Herkunft der Quelle.

Schwieriger wird es, will man die künstlich erzeugte Person in einer Live-Sitzung auftreten lassen, denn ein künstlich erzeugtes Bild mit einer ebenso erzeugten Stimme soll in einem Format auftreten, das eine direkte Reaktion erfordert. Technisch ist es nicht unmöglich. Von daher gilt auch hier Achtsamkeit.